Umtausch deutscher Führerscheine alten Rechts; Umschreibung ausländischer Führerscheine mit den wesentlichen Infos:

 

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Umschreibung ausländischer Führerscheine:

Im folgenden sind die 28 Mitgliedsstaaten der EU aufgeführt: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien und Nordirland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern.

Zu den Efta-Staaten zählen heute nur noch Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz. Mit Ausnahme der Schweiz sind die Efta-Staaten dem EWR beigetreten. Die Schweiz hat durch bilaterale Abkommen mit der EU vergleichbare Regelungen getroffen.

Bezüglich der Umschreibung ausländischer Führerscheine müssen drei verschiedene Fälle unterschieden werden:

1. Führerschein aus einem Mitgliedsstaat der EU oder des EWR:

2. Führerschein aus den Staaten und aufgeführten Klassen, die in der Anlage 11 zu §31 FeV genannt sind:

3. Führerschein aus Drittstaaten:

Quellen: § 2 StVG (Straßenverkehrsgesetz)

§§ 6; 21; 25; 28; 29; 30; 31; Anlagen 3; 9; 11 FeV (Fahrerlaubnis-Verordnung; externe Links)

Umtausch deutscher Führerscheine alten Rechts:

Die alte Fahrerlaubnis wird nach aktueller Rechtslage unbefristet in allen EU-, EWR-Staaten und der Schweiz anerkannt. Vor dem 19.01.2013 ausgestellte Führerscheine müssen jedoch bis zum 19.01.2033 umgetauscht werden, damit sie dem neuen Muster der 3. EU-Führerscheinrichtlinie entsprechen. Sollte der alte Führerschein schlecht lesbar oder das Foto sehr veraltet sein, ist es ratsam ihn vorzeitig zu tauschen. Führerscheine der Klassen AM, A1, A2, A, B, BE, die nach dem 19.01.2013 ausgestellt werden, haben eine befristete Gültigkeitsdauer von 15 Jahren. Lediglich das Passbild muss aktualisiert werden. Hierzu die Anlage 3 FeV.

Bei der Umstellung der Fahrerlaubnisse vom altem Recht ins neue Recht müssen verschiedene Zuordnungen beachtet werden:

Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf die Fahrerlaubnisse und Führerscheine nach der StVZO:

Für das Umtauschen des alten Führerscheins werden folgende Unterlagen benötigt:

Eine besondere Rolle kommt dem alten Führerschein der Klasse 3 zu. Hier ist folgendes zu beachten:

Die alte Klasse 2 wird in die Klasse CE umgetauscht. Die Klasse CE ist bis zur Vollendung des 50. Lebensjahres gültig. Danach müssen eine ärztliche und augenärztliche Untersuchung vorgelegt werden, um die Gültigkeit der Klasse CE um weitere 5 Jahre verlängern zu können. Außerdem ist an den Nachweis der Grundqualifikation bzw. Weiterbildung für die Berufskraftfahrer zu denken, sofern der Führerschein gewerblich genutzt wird (Schlüsselzahl 95) (siehe BKrFQG).

Die Fahrerlaubnisse zur Fahrgastbeförderung nach altem Recht werden je nach Umfang ihrer Berechtigung in die Klassen D1, D1E, D(79), D, DE(79) oder DE umgetauscht. Hierbei muss der Antragsteller eine ärztliche und augenärztliche Untersuchung bei gleichzeitiger Verlängerung um 5 Jahre dem Antrag auf Umtausch beilegen. Außerdem wird ein Führungszeugnis eingeholt. Mit Vollendung des 50. Lebensjahres muss alle 5 Jahre zusätzlich ein psychometrisches Testverfahren (5 Parameter - MPU) vorgelegt werden. Außerdem ist an den Nachweis der Grundqualifikation bzw. Weiterbildung für die Berufskraftfahrer zu denken, sofern der Führerschein gewerblich genutzt wird (Schlüsselzahl 95) (siehe BKrFQG).

Gliederung
Umschreibung FS Fabian